Hotel Ambrosia – Katie Kento

In Hotel Ambrosia von Katie Kento lernen wir die 17-jährige Robyn kennen, die mit der wenig bekannten, aber schweren neuroimmunologischen Erkrankung ME/CFS kämpft. Diese Krankheit zwingt sie, sich größtenteils im Rollstuhl fortzubewegen und ein Leben in Isolation zu führen, weit weg von der Welt, die sie sich einmal erträumt hat. Robyn lebt mit ihrer aufopferungsvollen Großtante Nelly, nachdem ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben kamen, als sie noch ein Baby war.

Robyn hat eine Leidenschaft für True Crime und ist eine treue Hörerin des Podcasts Whispering Ivy. Ihr größter Traum ist es, Investigativjournalistin zu werden, und so beginnt sie, das mysteriöse Hotel Ambrosia, das direkt gegenüber ihrer Wohnung liegt, zu untersuchen. Das Hotel ist von düsteren Gerüchten über Verbrechen und Geheimnisse umwoben. Als Robyn eines Tages glaubt, einen Entführungsversuch in einem der Fenster des Hotels zu beobachten, beginnt sie, tiefer in die dunkle Vergangenheit des Ortes einzutauchen – und die Ereignisse nehmen eine dramatische Wendung.

Katie Kento versteht es, eine fesselnde Atmosphäre zu schaffen und den Leser von Anfang an in die Geschichte hineinzuziehen. Ihre Erzählweise ist flüssig, und sie weiß genau, wie sie die Spannung über die Seiten hinweg aufbauen kann. Allerdings muss ich sagen, dass viele der Wendungen für mich recht vorhersehbar waren. Meine Vermutungen bestätigten sich leider immer wieder, was einige Überraschungsmomente etwas abschwächte. Trotzdem hat mir das Buch viel Spaß gemacht, da die Spannung nie vollständig abgeflacht ist und die Geschichte gut vorangetrieben wurde.

Insgesamt ist Hotel Ambrosia ein empfehlenswerter Thriller, der mit einem interessanten Setting und einer vielschichtigen Protagonistin punkten kann. Auch wenn der eine oder andere Twist vielleicht nicht überraschend war, hat das Buch definitiv seine Reize und ist für Thriller-Fans, die eine Mischung aus Mysterien und gutem Charakteraufbau schätzen, sehr zu empfehlen.

Mörderfinder: Das Muster des Bösen – Arno Strobel

In Band 5 der „Mörderfinder“-Reihe ist es endlich soweit: Max Bischoff und Marvin Wagner eröffnen gemeinsam ihre Detektei „WaBi Investigations“ in Düsseldorf. Diese Entwicklung deutet auf eine langfristige Zusammenarbeit hin, die mir persönlich sehr gefällt. Die Dynamik zwischen den beiden könnte nicht spannender sein.

Marvin Wagner, der forensische Psychologe und Schriftgutachter, bringt mit seiner Schlagfertigkeit und seinem scharfsinnigen Denken frischen Wind in die Reihe. Ich finde ihn unglaublich erfrischend und eine echte Bereicherung für das Team. Max hingegen, der uns erneut die Gedanken des Täters aus seiner Perspektive näherbringt, überzeugt durch seine Empathie, die ihn allerdings manchmal in die Irre führt. Trotz seines analytischen Verstandes neigt er dazu, sich von seiner Gutgläubigkeit leiten zu lassen, was zu falschen Fährten führt – eine interessante Mischung, die das Team für mich perfekt macht.

Der Fall beginnt unmittelbar vor der Eröffnung ihrer Detektei, als Max und Marvin einen dringenden Hilferuf von Rainer Klinke erhalten, einem Mann, der wegen Kindesentführung in Untersuchungshaft sitzt. Klinke vermutet einen Zusammenhang zwischen seiner eigenen Vergangenheit und der aktuellen Entführung des neunjährigen Sohnes eines Düsseldorfer Richters. Der Täter hat ihm eine verstörende E-Mail geschickt. Kurz darauf wird der Junge tot aufgefunden, und schnell wird klar, dass es hier um mehr als nur eine Entführung geht – der Fall scheint mit einer noch größeren Verschwörung in Verbindung zu stehen. Max und Marvin tauchen immer tiefer in ein gefährliches Netz aus dunklen Geheimnissen und Korruption ein, während sie Unterstützung von Klinkes Freund Kai Weinand erhalten.

Wie in den vorherigen Bänden, gibt es auch in diesem Thriller Einblicke in die Gedankenwelt des Täters, und die Brutalität seines Vorgehens wird detailreich beschrieben. Dies macht den Fall besonders düster und nichts für schwache Nerven. Die düsteren Ausflüge ins Darknet und die Machenschaften einer selbsternannten Gerechtigkeitsgemeinschaft fesseln den Leser und lassen einen kaum noch los. Es ist ein rasanter, spannungsgeladener Thriller, der einen von Seite zu Seite weiterziehen lässt.

Ich kann „Mörderfinder – Das Muster des Bösen“ jedem empfehlen, da es mich sehr gut unterhalten hat. Max und Marvin sind ein unschlagbares Team, und ich freue mich schon auf weitere Fälle der beiden!

The Glass Girl – Kathleen Glasgow

The Glass Girl von Kathleen Glasgow erzählt die bewegende Geschichte der 15-jährigen Bella, die schon viel zu früh mit schweren Schicksalsschlägen konfrontiert wird. Ihre Erlebnisse gehen einem unter die Haut. In ihrem jungen Alter muss Bella mit Herausforderungen umgehen, die kaum ein Teenager alleine meistern kann – der Trennung ihrer Eltern, dem Verlust ihrer Großmutter und dem Ende einer Beziehung. Inmitten dieses emotionalen Chaos greift sie zum Alkohol, um ihre Schmerzen zu betäuben. Anfangs scheint es zu helfen, doch bald merkt sie, dass der Alkohol mehr Probleme schafft, als er löst. Besonders schockierend wird es, als sie nach einer Party in einem desolaten Zustand einfach vor der Tür ihres Elternhauses abgeladen wird. Dieser Moment markiert den Wendepunkt, an dem Bella erkennt, dass sie sich in einer gefährlichen Spirale befindet. Doch der Weg aus dieser Sucht ist lang und steinig.

Die Autorin nimmt uns mit auf eine Reise, die sich unangenehm nah an der Realität anfühlt. Es geht nicht nur um Bella und ihren Weg aus der Sucht, sondern auch um die Problematik des Alkohols als vermeintlichen Seelentröster. Diese alltägliche Normalisierung von Alkohol wird hier thematisiert und auf eine Art und Weise dargestellt, die den Leser zum Nachdenken anregt. Insbesondere in der Jugend, wenn man oft nach Vorbildern sucht, ist es erschreckend, wie die Erwachsenenkultur, die Alkohol als Alltagsbegleiter hat, die eigene Wahrnehmung beeinflusst.

Was mich besonders beeindruckt hat, ist, dass die Autorin den Entzugsprozess nicht romantisiert. Es gibt keine schnellen, einfachen Lösungen, keine dramatischen, aber märchenhaften Wendungen wie in vielen Filmen. Der Weg aus der Sucht ist langwierig, und Rückfälle sind immer wieder möglich. Es ist diese ehrliche Darstellung, die dem Buch eine besondere Authentizität verleiht. Bella ist nicht perfekt, sondern eine junge Frau, die in einer realen Welt mit echten Problemen kämpft. Diese unverblümte Auseinandersetzung mit den Schattenseiten von Sucht ist es, die das Thema so wichtig und zugleich so schwer verdaulich macht.

Die Geschichte ist ein Appell an alle, die glauben, sie könnten ihre Probleme einfach wegtrinken. Sie zeigt uns, dass man sich seiner Sucht stellen muss, um den ersten Schritt zu einer Veränderung zu machen – und dass dieser Weg nicht ohne Rückschläge und Schmerz verläuft. Für Bella ist dieser Prozess ein kontinuierlicher Kampf, aber letztlich auch eine Reise zu sich selbst. Und genau das macht das Buch, in einer Zeit, in der junge Menschen immer häufiger mit solchen Themen konfrontiert werden, so besonders. 

Call my Heart Home – Carina Schnell

„Call my Heart Home“ von Carina Schnell hat mich von der ersten Seite an begeistert! Wir tauchen ein in die Geschichte von Erin und Shane – und das in einem Setting, das so viel Urlaubsfeeling versprüht, dass man fast das Rauschen der Wellen hören kann. Hawaii, Strand, Palmen und ein Himmel, der immer blauer scheint – was könnte da besser passen, um in eine emotionale Geschichte einzutauchen?

Erin wird mit der Aufgabe betraut, Shane, den talentierten Schnitzkünstler, für ein Interview zu treffen. Doch was als beruflicher Auftrag beginnt, entwickelt sich schnell zu einer Geschichte voller intensiver Gefühle und unvorhersehbarem Knistern zwischen den beiden. Die Spannung zwischen ihnen ist greifbar und zieht einen direkt in ihren Bann. Es ist eine Geschichte über Anziehung, Vertrauen und den Mut, sich seinen eigenen Gefühlen zu stellen.

Besonders beeindruckt hat mich, wie tiefgründig die Charaktere angelegt sind. Erin und Shane sind so vielseitig und haben beide klare Ziele und Überzeugungen, die sie in der wunderschönen Natur von Hawaii verfolgen – besonders der Wunsch, diese einzigartige Umgebung zu schützen. Erin ist eine unglaublich starke Persönlichkeit, die ich sofort ins Herz geschlossen habe, vor allem wegen ihrer Hingabe, sich um ihren kranken Vater zu kümmern. Ihr Charakter wächst und entwickelt sich, was sie sehr authentisch und nahbar macht.

Die Chemie zwischen den beiden war von Anfang an spürbar, und das ständige Wechseln der Perspektiven hat die Spannung noch verstärkt. Es war eine Freude, die Geschichte aus beiden Blickwinkeln zu erleben, was die emotionale Tiefe der Beziehung noch intensiver gemacht hat. Auch am Ende konnte ich jede Entscheidung und Zweifel der beiden absolut nachvollziehen.

Für alle, die auf der Suche nach einer emotionalen Wohlfühlgeschichte sind, die sowohl tiefgründig als auch mit viel Herz erzählt wird, kann ich „Call my Heart Home“ nur empfehlen. Ich freue mich schon riesig auf die Fortsetzung „Keep my Heart Safe“
Danke für diese Reise nach Hawaii und für ein absolutes Lesehighlight!

Ich kann es kaum erwarten, zu erfahren, wie es weitergeht!

The First go Fall – Kristina Moninger

„The First to Fall: Red Summer“ hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Als großer Fan der Autorin war ich natürlich gespannt auf ihren neuesten Roman und kann jetzt mit Freude sagen, dass er meine Erwartungen absolut erfüllt hat. Dieser erste Band der Red Summer Dilogie ist spannend, emotional und voller komplexer Charaktere, die einen sofort in die Geschichte ziehen.

Aurora, die Hauptprotagonistin, ist unglaublich gut ausgearbeitet. Ihr Schmerz über den Verlust ihrer Schwester und die Reise nach Italien sind so authentisch beschrieben, dass man mit ihr mitfühlen kann. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen, gerade weil sie so eine sympathische, greifbare Figur ist, deren Entwicklung im Buch nachvollziehbar und berührend ist.

Jakob, der ihr in Italien begegnet, hat mich anfangs eher skeptisch gestimmt. Doch auch bei ihm wurde schnell klar, dass er mehr ist als nur der mysteriöse Fremde. Seine inneren Konflikte und die Zerrissenheit durch die Verdächtigungen rund um den Tod der Schwester von Aurora machen ihn zu einem vielschichtigen Charakter. Es war spannend, seine Entwicklung zu verfolgen und zu sehen, wie sich seine Beziehung zu Aurora vertieft.

Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt flüssig und einnehmend. Die Geschichte liest sich schnell und bleibt dabei immer packend. Besonders die bildgewaltige Erzählweise hat mir gefallen, da man sich wirklich wie ein Teil des Geschehens fühlte. Ein weiteres Highlight für mich waren die Suspense-Elemente, die die Spannung immer weiter aufbauen und die Geschichte unvorhersehbar machen.

Und dieser Cliffhanger am Ende – wow! Jetzt freue ich mich noch mehr auf Band 2, weil die Spannung ins Unermessliche steigt. Ich kann das Buch und die Dilogie wirklich jedem empfehlen, der auf gut geschriebene, emotionale und packende Geschichten steht.

Collision – Carrie Leighton

Collision von Carrie Leighton ist eine Geschichte, die dich mitreißt und tief berührt. Sie lässt dich mit einer Mischung aus Spannung, Nostalgie und einer Vielzahl von widersprüchlichen Gefühlen zurück. Vanessa und Thomas – was für ein explosives Paar! Ihre Beziehung ist eine ständige Gratwanderung zwischen Leidenschaft und Qual, Liebe und Katastrophe. Diese Geschichte stellt nicht nur eine Liebesgeschichte dar, sondern eine Reise durch schwierige Emotionen, Entscheidungen und unerwarteten Wendungen.

Vanessa ist eine Protagonistin, die mit ihrem Charme, ihrer sympathischen und freundlichen Art sofort hervorsticht. Ihre Liebe zu Büchern, ihr Faible für den Regen und das Bedürfnis nach Sicherheit machen sie zu einer Figur, mit der sich viele von uns identifizieren können. Sie trägt die Narben einer gescheiterten Beziehung, in der sie versuchte, sich ein stabiles Leben aufzubauen. Doch als diese Beziehung zerbricht, ist sie innerlich leer und desillusioniert.

Thomas, der wie ein Sturm in Vanessas Leben tritt, ist das komplette Gegenteil von Travis. Er ist der typische „Bad Boy“ mit Tattoos und einer geheimnisvollen Ausstrahlung, die eine Mischung aus Arroganz und Verletzlichkeit in sich trägt. Er ist nicht der Typ, den man seiner Mutter vorstellt, aber dennoch scheint er der einzige zu sein, der Vanessa auf eine Weise versteht, wie es niemand sonst tut. Ihre Beziehung ist alles andere als einfach – sie ist intensiv, manchmal giftig, aber auch voller süßer, zärtlicher Momente.

Vanessa träumt von der perfekten, romantischen Liebe, die sie in ihren Lieblingsromanen liest, während Thomas mit seiner schwierigen Vergangenheit und seinen inneren Dämonen kämpft. Ihre Verbindung ist von Konflikten, Missverständnissen und auch von intensiven, wunderschönen Momenten geprägt. Es ist ein stetiges Hin und Her – ein Schritt vor, zwei Schritte zurück – in einer Beziehung, in der Liebe und Schmerz miteinander verschmelzen, bis es fast unmöglich wird, den einen vom anderen zu trennen.

Trotz der vielen Hürden, die ihre Beziehung begleitet, gibt es eine unbestreitbare Kraft, die sie zusammenhält. Und obwohl es oft so aussieht, als ob sie es nicht schaffen könnten, ist die Wahrheit, dass sie etwas in sich tragen, das sie verbindet: Beide haben unsichtbare Narben, beide haben Angst, sich ganz hinzugeben und zu lieben. Diese gemeinsame Verwundbarkeit macht ihre Geschichte so authentisch und fesselnd, dass man bis zum Schluss hofft, dass sie einen Weg finden, um zusammen zu heilen.

Wenn ihr nach einem Roman sucht, der weit mehr ist als nur eine Liebesgeschichte, der euch zum Nachdenken anregt und euch tief mit den Charakteren fühlen lässt – und wenn ihr die After-Reihe geliebt habt – dann ist Collision genau das, was ihr braucht. Es wird euch fesseln, euch sowohl zum Lächeln als auch zum Weinen bringen und euch die vielen Facetten der Liebe zeigen: Ihre schmerzhaften, aber auch ihre unglaublich schönen Seiten.

Sieben Stunden – Megan Miranda

Sieben Stunden von Megan Miranda hat mich leider nicht ganz überzeugen können. Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Perspektive von Cassidy erzählt, einer der Überlebenden eines tragischen Unfalls vor zehn Jahren. Während des Romans gibt es auch Rückblenden aus der Sicht der anderen Überlebenden, die in der dritten Person geschildert werden. Dies war anfangs noch spannend, aber mit der Zeit verlor ich den Überblick, da die Vielzahl an Charakteren es mir schwer machte, mich mit ihnen zu verbinden. Einige der Figuren blieben für mich eher flach und uninteressant, und ich hätte mir gewünscht, dass sie mehr Tiefe bekommen. Es war schwierig, eine klare Unterscheidung zwischen den Charakteren zu treffen, was es mir schwer machte, mich wirklich für ihre Geschichten zu interessieren.

Der Fokus liegt auf Cassidy, die mittlerweile 28 Jahre alt ist und jährlich mit den anderen Überlebenden an einem selbstgewählten Zufluchtsort in der Nähe des Unfallorts zusammenkommt. Doch hier gab es für mich einige Unklarheiten. Die Treffen der Überlebenden werden im Buch nicht wirklich hinterfragt oder weiter beleuchtet. Warum treffen sie sich jedes Jahr? Der Dialog zwischen ihnen bleibt begrenzt, und es wird wenig über das Unglück selbst gesprochen. Ich hatte erwartet, dass es zu emotionalen Momenten und Tröstungen unter den Charakteren kommt, aber davon blieb leider viel zu wenig. Dadurch fühlte sich die Handlung stellenweise sehr stagnierend an.

Der Anfang des Buches zog sich ziemlich und konnte mich nicht fesseln. Ich war anfangs nur neugierig auf die Auflösung des Unfalls und wollte wissen, was genau passiert war – was wahr und was gelogen war. Leider konnte ich jedoch keine echte Verbindung zu den Charakteren aufbauen, was mir den Zugang zur Geschichte erschwerte. Die Spannung kam für mich viel zu spät und war dann zum Ende hin überladen und unrealistisch. Ich hatte kurzzeitig überlegt, das Buch abzubrechen, aber da ich Megan Mirandas Schreibstil sonst sehr schätze, habe ich der Geschichte doch noch eine Chance gegeben.

Schlussendlich muss ich sagen, dass Sieben Stunden mich leider nicht überzeugen konnte. Es hat mich emotional nicht abgeholt, und die Spannung hat für mich viel zu lange auf sich warten lassen. Vielleicht kann mich die Autorin mit ihren nächsten Werken wieder mehr begeistern, aber dieses Buch war leider nichts für mich. Aus diesem Grund kann ich es nicht weiterempfehlen.

A Million Stars Above – Ayla Dade

In A Million Stars Above begleiten wir Heaven und Helix, zwei so gegensätzliche Charaktere, dass ihre Geschichte von Anfang an fasziniert. Was mich sofort gepackt hat, war das Setting – ein Zirkus. Und Hand aufs Herz, wie oft stoßen wir auf eine Geschichte, die in dieser Welt spielt?

Was die Geschichte aber wirklich einzigartig macht, ist Heaven selbst. Sie ist keine perfekte Protagonitin, sondern hat ihre Schwächen und kämpft mit einer unheilbaren Krankheit. Dieser Aspekt fügt eine Tiefe hinzu, die man nicht in jedem Buch findet, und macht sie zu einer besonders vielschichtigen Protagonistin.

Neben dem außergewöhnlichen Setting im Sky Circus kommt die Story auch mit einer absolut packenden Enemies to Lovers-Romance, die weit mehr bietet, als ich anfangs erwartet hatte. Die Chemie zwischen Heaven und Helix ist intensiv und absolut spannend. Geheimnisse, Intrigen und überraschende Wendungen lassen den Zirkus nicht nur in der Manege brodeln, sondern auch hinter den Kulissen.

Heaven und Helix könnten nicht unterschiedlicher sein. Sie ist das freundliche Mädchen von nebenan, die keiner Menschenseele was tun könnte und er ist der Bad Boy mit einer geheimnisvollen Aura. Die Mischung aus den beiden erzeugt eine unheimlich spannende und emotionale Geschichte. Gänsehaut garantiert!

Und ja, auch der Spice-Faktor kommt nicht zu kurz. Für mich war es einfach perfekt und ich hätte es auf keinen Fall anders gemacht. Die Story hat mich von der ersten bis zur letzten Seite mitgerissen!

Fazit:
A Million Stars Above ist ein grandioser Auftakt der Reihe, der mich sowohl mit spannungsgeladenen Momenten als auch mit romantischen Höhepunkten begeistert hat. Besonders das originelle Setting und die Art, wie die Autorin das Leben im Zirkus mit dem außerhalb der Manege verbindet, fand ich beeindruckend. Es ist die perfekte Mischung aus Magie, Geheimnissen und einer aufwühlenden Liebesgeschichte. Eine klare Empfehlung für alle, die nach einer fesselnden und einzigartigen Lektüre suchen!

Be with me – Jennifer L. Armentrout

Ich habe mich wirklich riesig auf die Neuauflage von „Be with me“ gefreut! Obwohl ich die alte Version schon kannte, hat mich die neue Aufmachung absolut umgehauen. Sie ist ein echtes Schmuckstück und gehört definitiv in jedes Bücherregal! Auch dieses Mal hat mich die Geschichte von Theresa und Jase wieder vollkommen in ihren Bann gezogen.

Im zweiten Teil der Reihe geht es nun um Cams Schwester Theresa, den wir bereits aus „Wait for you“ kennen. Wer sich nicht spoilern lassen möchte sollte „Wait for you“ vorher gelesen haben.

Theresa muss sich mit den Folgen eines Unfalls auseinandersetzen, der ihre Leidenschaft fürs Tanzen und damit auch ihre Zukunft infrage stellt. Jase wiederum trägt ein schweres Geheimnis mit sich, das die Spannung im Buch aufrecht erhält. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber ihre Geschichten sind so tiefgründig und authentisch, dass ich mich sofort mit ihnen verbunden fühlte.

Natürlich gibt es auch in diesem Teil wieder einige erotischere Szenen, die perfekt dosiert sind. Sie nehmen nicht den Großteil der Handlung ein, aber sie runden das Buch immer mal wieder ab und sorgen für einen zusätzlichen Reiz. Was mich jedoch wirklich begeistert hat, war der Spannungsbogen. Während der erste Teil eher ruhig und gefühlvoll war, geht es in „Be with me“ viel aufregender zu. Besonders zum Ende hin passiert etwas, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet habe, und das mich richtig schockiert hat.

Der Schreibstil der Autorin ist wie immer großartig. Sie versteht es, den Leser zu fesseln und in ihre Welt zu entführen. Ich könnte die Bücher immer in einem Stück lesen, so sehr zieht sie einen in den Bann.

„Be with me“ hat mich wieder vollkommen überzeugt. Die Geschichte von Theresa und Jase ist spannend, emotional und sehr gut erzählt. Die beiden Charaktere sind stark und authentisch, und ihre Entwicklung hat mich tief berührt. Besonders das packende Ende lässt einen das Buch nicht so schnell aus der Hand legen –ich habe es so geliebt!

Wait for you – Jennifer L. Armentrout

Ich habe mich so sehr auf die Neuauflage von „Wait for You“ gefreut! Obwohl ich die alte Auflage schon kannte, ist die neue Aufmachung ein absoluter Traum. Die muss einfach in jedes Bücherregal! Und auch dieses Mal habe ich mich wieder komplett in die Geschichte von Avery und Cameron verliebt.

Avery Morgansten ist eine beeindruckend starke Protagonistin, die mich immer wieder mit ihrer Entschlossenheit und ihrem Mut fasziniert hat. Aufgrund einer traumatischen Vergangenheit hat sie alles hinter sich gelassen, sogar ihre Eltern, um am anderen Ende des Landes neu anzufangen. Doch der Start an ihrer neuen Uni läuft nicht gerade wie geplant. Gleich beim ersten Kurs kommt sie zu spät und stolpert ausgerechnet in Cameron Hamilton. Das erste Aufeinandertreffen der beiden könnte nicht unangenehmer sein, aber es ist erst der Anfang einer wunderschönen Geschichte.

Und dann gibt es noch Cameron – er ist so sympathisch, einfühlsam und immer genau dann da, wenn man ihn braucht. Ein echter Herzensmensch! Ich könnte ewig von ihm schwärmen, aber ich möchte euch nicht zu viel verraten.

Die Beziehung zwischen Avery und Cameron entwickelt sich zart und langsam. Cameron merkt schnell, dass Avery mit etwas zu kämpfen hat, und gibt ihr den Raum, den sie braucht, um sich zu öffnen und zu heilen. Es ist eine wunderschöne Entwicklung, die nicht nur ihre Beziehung, sondern auch ihre persönliche Entwicklung thematisiert. Beide machen starke Fortschritte, sowohl als Einzelpersonen als auch als Paar.

Insgesamt bleibt „Wait for You“ eine Geschichte, die mich erneut komplett in ihren Bann gezogen hat. Man fühlt sich einfach sofort zu Hause, wenn man die Seiten aufschlägt. Es ist, als ob man mit alten Freunden zusammen ist – und diese Verbundenheit mit den Figuren und der Geschichte macht das Lesen zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Everything I Need From You – Sarah Saxx

Ich habe mich total auf „Everything I Need From You“, den dritten Teil der „Mighty Bastards“-Reihe, gefreut und wurde auch nicht enttäuscht. Es war genauso perfekt wie seine Vorgänger!

Theo hat mich von Anfang an für sich gewonnen. Er ist einfach ein richtig sympathischer Kerl – liebevoll, authentisch und immer mit dem richtigen Gespür für den Moment. Es hat richtig Spaß gemacht, ihn zu begleiten, vor allem weil seine Entwicklung im Laufe der Geschichte sehr spürbar ist. Man merkt, wie er an sich arbeitet und sich verändert, und das hat mich wirklich berührt.

Auch Alicia hat mir sehr gefallen. Ihre Geschichte hat mich mitgenommen, besonders weil sie als Schauspielerin mit so vielen inneren und äußeren Hürden kämpfen muss. Die Beziehung zu ihrer Mutter hat mich oft aufgeregt – es ist so eine manipulative, toxische Dynamik, die mich beim Lesen immer wieder auf die Palme gebracht hat. Aber genau das macht die Figuren so lebendig und echt. Es war spannend, Alicia dabei zu beobachten, wie sie lernt, für sich selbst einzutreten und ihre eigenen Entscheidungen zu treffen.

Der Schreibstil von Sarah Saxx hat mich auch hier wieder total gefesselt. Es liest sich einfach so flüssig, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Besonders schön fand ich es, dass die Geschichte abwechselnd aus den Perspektiven von Theo und Alicia erzählt wird – so konnte ich mich wirklich in beide einfühlen und ihre Gedanken und Gefühle hautnah erleben.

Die Handlung selbst hat mich emotional wirklich gepackt. Es ist nicht einfach nur eine Rockstar-Romanze, sondern eine tiefgründige Geschichte über Liebe, Veränderung und das Überwinden von Hindernissen. Ich habe mit den beiden gelitten und mich mitgefreut, wenn sie Fortschritte gemacht haben. Das Tempo war genau richtig – nicht zu schnell, aber auch nie langweilig. Es gab immer wieder überraschende Wendungen, die mich dazu gebracht haben, unbedingt weiterzulesen.

Das Ende fand ich dann echt gelungen. Es passt einfach perfekt zur Geschichte und lässt mich zufrieden zurück, aber gleichzeitig neugierig auf den nächsten Teil. Ich bin schon echt gespannt, wie es weitergeht!

Kingmakers – Graduation – Sophie Lark

In Kingmakers – Graduation erleben wir die packende Geschichte von Sabrina Gallo und Adrik Petrov, die auf faszinierende Weise zu einem explosiven Duo verschmelzen. Sabrina ist keine gewöhnliche Protagonistin – sie ist eine Naturgewalt, wild, brillant und so unberechenbar wie ein Sturm, der alles in seinem Weg mitreißt. Sie lässt sich nicht einfach erobern, und doch ist Adrik, der Bad Boy der Bratwa, mehr als nur bereit, sich dieser Herausforderung zu stellen. Er ist ein Meister der Jagd, aber mit Sabrina an seiner Seite wird die Jagd selbst zum Abenteuer – und die Trophäe, die er gewinnen will, ist so viel mehr als nur ein Ziel.

Was dieses Buch besonders spannend macht, ist die chemische Explosion, die sich zwischen diesen beiden entfaltet. Die Spannung zwischen Sabrina und Adrik ist von der ersten Seite an zu spüren und zieht sich durch das gesamte Buch. Es beginnt mit einem unvergesslichen ersten Date, das Adrik mit einem erstaunlichen Sinn für Detail organisiert hat – und dieses Date ist nur der Anfang einer Reise, die sie beide an die Grenzen führt. Die Chemie zwischen ihnen ist nicht nur heiß, sondern auch gefährlich, explosiv und von unvorhersehbaren Wendungen durchzogen.

Ihre Erlebnisse mit Adrik führen zu unglaublich intensiven Szenen, die sowohl prickelnd als auch emotional aufwühlend sind. Besonders spannend fand ich, wie Adrik zu Beginn nicht in Eifersucht verfällt, als Sabrina ein Interesse an einer anderen Frau zeigt – eine Szene, die nicht nur die Komplexität ihrer Beziehung vertieft, sondern auch zeigt, wie sicher Adrik in sich selbst ist. Diese Unbekümmertheit und Akzeptanz sind ein frischer Wind, der ihre Beziehung noch faszinierender macht.

Die Handlung wird noch packender, als beide Charaktere – wild und unberechenbar wie sie sind – immer weiter auseinanderdriften. Sabrina und Adrik sind sich in ihrer Instabilität ähnlicher, als sie es je hätten ahnen können. Die Geschichte wird dadurch zu einer Achterbahnfahrt voller Spannung, Leidenschaft und – ja – auch traurigen Momenten. Ihre Gefühle und Emotionen sind so intensiv, dass man als Leser fast das Gefühl hat, sie hautnah zu erleben.

Ein weiteres Highlight sind die Lieder, die das Buch begleiten und die Szenen perfekt untermalen. Ich konnte es kaum erwarten, jedes neue Lied zu hören, das in der Playlist auftauchte – sie passten nicht nur musikalisch, sondern auch emotional zu jeder wichtigen Wendung der Handlung. Ebenso haben mich die wunderschönen Illustrationen begeistert, die die Szenen visuell zum Leben erweckten und die Atmosphäre des Buches perfekt widerspiegelten.

Am Ende bleibt die Frage: Kann Adrik das Feuer, das Sabrina entfacht, zähmen oder wird er sich daran verbrennen? Kingmakers Graduation ist eine atemberaubende Mischung aus Leidenschaft, Konflikten und einer unvorhersehbaren Liebe, die einen fesselt und nicht mehr loslässt. Ich kann das Buch weiterempfehlen und freue mich auf weiteres der Autorin

Kingmakers Jahr 4 – Sophie Lark

Kingmakers – Jahr 4 von Sophie Lark ist das perfekte Finale, auf das ich sehnsüchtig gewartet habe! Dieser Band enthält alles, was ich mir gewünscht habe – Spannung, eine dunkle Atmosphäre, Liebe und vor allem diese emotionale Tiefe, die ihre Bücher so einzigartig macht. Besonders berührt hat mich, wie sich die Beziehungen zwischen den Charakteren über die ganze Reihe hinweg entwickelt haben. Es geht nicht nur um die Liebesgeschichte, sondern auch um die Freundschaften, die Verbindungen und die Familie, die zwischen ihnen gewachsen sind. Diese Gemeinschaft ist das wahre Herzstück der Kingmakers-Reihe, und dieser Band setzt dem Ganzen die Krone auf. Es war ein Vergnügen, zu sehen, wie all die losen Enden miteinander verflochten werden.

Die Geschichte selbst hat mich von der ersten Seite an gepackt. Die Entwicklung des „Spions“ war einfach faszinierend. Er ist geheimnisvoll, vielschichtig und auf eine Weise ganz anders, als ich es mir anfangs vorgestellt hatte.

Besonders die Dynamik zwischen dem Spion und Nix ist unglaublich intensiv. Es ist diese Mischung aus Verlangen und Verbotenem, die ihre Beziehung so aufgeladen und spannend macht. Man kann einfach nicht anders, als sich mitreißen zu lassen, vor allem, weil der Spion so lange auf seine Rache gewartet hat. Sein Plan ist von Verlust und Hass getrieben, und sein Ziel ist Nix – die ahnungslose Tochter des Mannes, der sein Leben zerstört hat. Doch als Nix ihm immer mehr ans Herz geht, verschwimmen die Grenzen zwischen Betrug und Begehren. Es war spannend, mitzufiebern, ob er am Ende den richtigen Weg wählt – Rache oder Liebe.

Kingmakers – Jahr 4 ist der krönende Abschluss einer Reihe, die mich seit dem ersten Buch gefesselt hat. Sophie Lark hat alles zu einem perfekten Ende geführt. Besonders die Epilog-Szene war für mich ein absoluter Höhepunkt! Ihr Schreibstil ist so packend, dass man das Buch einfach nicht aus der Hand legen kann. Man muss einfach wissen, wie es weitergeht und vor allem, wie es endet.

Dieser vierte Band ist definitiv mein liebster Teil der Reihe!

Für alle, die New Adult und Mafia-Romanzen lieben, ist dieser Band ein absolutes Muss. Kingmakers – Jahr 4 ist alles, was ich mir von einem grandiosen Abschluss gewünscht habe – emotional, spannend, romantisch und voller unerwarteter Wendungen. Ein Erlebnis, das man einfach nicht verpassen sollte!

Your Eyes on Me – Leonie Lastella

»Your Eyes on Me« ist das erste Buch von Heartlines. Es basiert auf einer wahren Begebenheit, die Alexa, die Storygeberin, erlebt hat und von Leonie Lastella zu einer fiktiven Erzählung umgewandelt wurde. Ich finde den Gedanken hinter diesen Geschichten unglaublich spannend und es ist toll, dass den Storygeberinnen eine Stimme gegeben wird. Am Ende des Buches erklärt die Autorin zudem, wie eng sie mit der realen Geschichte verbunden war.

Die Protagonistin Alea ist eine junge Frau, die stolz auf ihren Plus-Size-Körper ist und ihre Body-Positivity-Botschaft über Social Media verbreitet. Ihre Follower bestärken sie, sich selbst zu lieben und mit ihrer Vergangenheit abzuschließen. Doch dieser Frieden ist fragil und schwer zu halten, vor allem, wenn sie sich in der realen Welt den Herausforderungen stellt, besonders Männern wie Titus.

Alea hat mit einer schwierigen Vergangenheit zu kämpfen, in der sie oft für ihr Äußeres verurteilt wurde. Titus hingegen repräsentiert genau das, wogegen Alea so lange gekämpft hat – den Drang, den Körper zu optimieren und Menschen zu verändern, anstatt sie so zu akzeptieren, wie sie sind. Es ist diese Diskrepanz, die die Spannung zwischen den beiden Figuren ausmacht. Alea ist darauf bedacht, niemandem wirklich nahe zu kommen, um sich nicht wieder verletzlich zu machen. Doch dann tritt Titus plötzlich in ihr Leben und in ihre WG. Anfangs ist er für sie der Inbegriff des Problems, das sie so sorgfältig zu vermeiden versucht. Aber die Geschichte entwickelt sich und plötzlich verändert sich auch Aleas Herz.

Die Beziehung zwischen Alea und Titus ist spannend und emotional. Es ist keine einfache Romanze, sondern eine, die tiefgehende Themen anspricht – wie Selbstwert, den Umgang mit der Vergangenheit und die Hürden, die mit der Akzeptanz des eigenen Körpers und der Liebe einhergehen. Die Autorin versteht es meisterhaft, Aleas innere Zerrissenheit zu zeigen und die Entwicklung ihrer Gefühle auf authentische Weise darzustellen. Man fühlt mit ihr, wenn sie sich in diesem Spannungsfeld zwischen Selbstliebe und den verlockenden, aber auch gefährlichen Gefühlen für Titus bewegt.

Der Schreibstil von Leonie Lastella ist einfühlsam und fesselnd, und sie schafft es, komplexe Themen wie Body-Positivity und Selbstakzeptanz auf eine zugängliche und herzliche Weise zu vermitteln. Auch wenn es Momente gibt, die etwas vorhersehbar erscheinen, bleibt die emotionale Tiefe der Geschichte stark.

„Your Eyes on Me“ ist ein Buch, das nicht nur eine Liebesgeschichte erzählt, sondern vor allem eine Geschichte über Selbstfindung und die Kraft, sich selbst zu lieben, trotz aller Widrigkeiten. Für alle, die an die Kraft der Selbstakzeptanz glauben und eine authentische, berührende Geschichte erleben möchten, ist dieses Buch auf jeden Fall eine Leseempfehlung.

Now You‘re Mine – Morgan Bridges

Now you’re Mine, der zweite Band der Possessing Her Reihe, setzt die Geschichte von Hayden und Calista fort und bringt die Reihe zu einem Abschluss, der meine Erwartungen leider nicht erfüllt hat.

Calista befindet sich erneut in großer Gefahr und ringt mit ihrem Vertrauen zu Hayden. Trotz ihrer tiefen Gefühle für ihn kann sie nicht aufhören, an den Geheimnissen zu zweifeln, die er ihr vorenthält. Die Frage, wer der echte Hayden ist, lässt sie nicht los. Hayden selbst ist von der Angst gequält, Calista zu verlieren. Die Wahrheit, die er verbirgt, könnte alles zerstören, was sie gemeinsam aufgebaut haben.

Es fällt mir schwer, Band 2 mit positiven Worten zu beschreiben. Die Geschichte, die für viele so gehypt wurde, konnte mich leider nicht packen. Ich hatte so viel mehr erwartet, besonders nach dem ersten Band, der noch vielversprechend war. Beide Charaktere wirken für mich flach und wenig entwickelt. Calista, die in Band 1 noch so viel Potenzial hatte, erscheint in diesem Teil weiterhin eher naiv, was für mich irgendwann einfach nicht mehr glaubwürdig war, da sie ihm einfach alles verziehen hat. Und Hayden – er hat Momente, in denen er sich wie ein verletztes Kind verhält, anstatt die dominante, komplexe Figur zu sein, die man erwartet. Die Kommunikation zwischen den beiden, ein zentrales Thema, wird immer wieder aufgegriffen, aber leider nicht überzeugend gelöst. Das war für mich eines der größten Mankos, da es die Beziehung der beiden wenig glaubwürdig macht.

Die Handlung selbst fühlte sich oft wie ein schnell heruntergeschriebenes „Must-Have“, mit wiederholenden Szenen und überstürzten Wendungen, die mehr verwirrten als packten. Viele der Konflikte wurden schnell gelöst, und ich konnte keine echte Entwicklung der Charaktere erkennen, die die Geschichte zu dem gemacht hätte, was sie hätte sein können.

Für mich war Band 2 einfach nicht notwendig und leider ein eher enttäuschendes Leseerlebnis. Fans der Reihe, die die Chemie zwischen Hayden und Calista lieben, werden hier vielleicht trotzdem noch ein paar Momente finden, die ihnen gefallen. Für mich persönlich fehlte es jedoch an Tiefe und einer fesselnden, stimmigen Handlung. Es hat einfach nicht das gehalten, was der erste Band versprochen hatte.

Bad Vibes – Bianca Iosivonis

Bianca Iosivonis „Bad Vibes. Deine Geheimnisse sterben nie“ ist ein packender Thriller, der düstere Geheimnisse, unvorhersehbare Wendungen und eine gefährliche Liebe miteinander vereint. Die Geschichte entführt uns in die mystische, dunkle Atmosphäre von MacRaven Manor in den schottischen Highlands, wo Dahlia auf den Tod ihres besten Freundes Jake stößt und sich in ein Netz aus Lügen, Geheimnissen und Verrat verstrickt.

Dahlia reist an, um Jake – den Bestsellerautor und ehemals besten Freund – zu beerdigen, doch der tragische Unfall, der ihn das Leben kostete, lässt ihr keine Ruhe. Als sie unerwartet ein großes Erbe antritt, rückt sie ins Visier von Jakes Familie, die sie von nun an als Feindin betrachtet. Doch Dahlia ist fest entschlossen, den wahren Mörder ihres Freundes zu entlarven, da sie überzeugt ist, dass sein Tod kein Unfall war. Ihre Mission führt sie auf eine gefährliche Reise, in der sie immer tiefer in die Schattenwelt von MacRaven Manor eintaucht.

Die Autorin erschafft eine düstere, fast schon unheimliche Atmosphäre, die von Anfang an den Leser fesselt. Der Schauplatz in den schottischen Highlands trägt maßgeblich zur unheilvollen Stimmung bei und verstärkt das Gefühl, dass Dahlia sich an einem gefährlichen Ort befindet, an dem niemand zu vertrauen ist. Besonders spannend ist die Dynamik zwischen den Charakteren – vor allem Dahlia, Jake’s Zwillingsbruder Evan und der geheimnisvolle Ayden. Was als zunächst harmloses Spiel zwischen den dreien beginnt, wird zunehmend gefährlicher und lässt den Leser mit jeder Seite mehr im Unklaren, wem Dahlia noch trauen kann.

Dahlia als Protagonistin ist ein starker, entschlossener Charakter, der vor nichts zurückschreckt, um die Wahrheit zu erfahren. Ihre Entwicklung und ihr innerer Konflikt sind authentisch und machen sie zu einer sehr greifbaren Figur. Die Spannung steigt stetig an, je mehr sie in das düstere Geheimnis von Jakes Tod eintaucht. Besonders gut gefällt mir, wie Iosivoni die Themen „Secrets & Lies“ und „Enemies to Lovers“ miteinander verwebt. Die wechselnden Dynamiken zwischen Dahlia und den anderen Charakteren, vor allem die komplexe Beziehung zu Evan und Ayden, sorgen für unvorhersehbare Wendungen und überraschende Momente.

Die Liebesgeschichte, die sich langsam entfaltet, ist gleichermaßen leidenschaftlich und gefährlich. Sie ist nicht nur eine emotionale Achterbahnfahrt, sondern bringt auch jede Menge Spannung und Dramatik in die Geschichte. Die Anziehung zwischen Dahlia, Evan und Ayden sorgt für knisternde Momente, während der Thriller-Aspekt immer intensiver wird.

Fazit: „Bad Vibes. Deine Geheimnisse sterben nie“ ist ein faszinierender Thriller mit einer fesselnden Mischung aus düsterer Atmosphäre, packender Spannung und leidenschaftlicher Romantik. Bianca Iosivoni schafft es, den/die Leser/-in von Anfang bis Ende in ihren Bann zu ziehen und lässt ihn/sie in eine Welt voller Geheimnisse und Lügen eintauchen. Ein absolutes Muss für Thriller-Fans, die nach einem unerwarteten Twist suchen, der euch schockiert und noch lange nach dem Lesen nicht loslässt.

Nachhaltig mit Genuss – Paul Svensson und Zeina Mourtada

„Nachhaltig mit Genuss: Umweltbewusst kochen mit Gemüse, Fleisch und Fisch“ von Paul Svensson und Zeina Mourtada ist ein inspirierendes und gut durchdachtes Kochbuch, das den Leser auf eine kulinarische Reise zu einer nachhaltigeren Ernährung mitnimmt. Mit 80 klimafreundlichen Rezepten aus aller Welt bietet das Buch nicht nur eine Vielzahl an leckeren Gerichten, sondern auch einen wertvollen Beitrag zu einem umweltbewussteren Lebensstil.

Was dieses Buch besonders auszeichnet, ist die Balance zwischen Geschmack und Nachhaltigkeit. Die Autoren schaffen es, das Thema Umweltbewusstsein auf eine Weise zu vermitteln, die nicht belehrend, sondern spannend und appetitlich wirkt. Die Rezepte sind kreativ und abwechslungsreich – von herzhaften Gemüsegerichten bis hin zu Gerichten mit weniger Fleisch, die dennoch sättigend und geschmackvoll sind. Besonders toll ist die Tatsache, dass auch bei Fischgerichten auf eine nachhaltige Auswahl geachtet wird, was das Buch besonders für umweltbewusste Gourmets interessant macht.

Die Rezepte sind klar strukturiert, einfach nachzukochen und beinhalten Zutaten, die man problemlos in normalen Supermärkten oder auf Wochenmärkten findet. Zudem geben die Autoren hilfreiche Tipps zur Zubereitung und erklären, wie man bestimmte Zutaten saisonal und regional nutzen kann, was zusätzlich zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks beiträgt.

Die Mischung aus internationalen Einflüssen macht das Buch besonders spannend. Ob asiatische, mediterrane oder südamerikanische Gerichte – die Vielfalt ist groß und bietet eine tolle Möglichkeit, neue Geschmäcker und Kochtechniken kennenzulernen. Auch die Idee, weniger Fleisch zu essen, wird geschickt umgesetzt, indem Fleischgerichte durch kreative pflanzliche Alternativen oder kleine Fleischportionen ersetzt werden, ohne den Genuss einzuschränken.

„Nachhaltig mit Genuss“ ist ein Kochbuch, das nicht nur die Herzen von Feinschmeckern höherschlagen lässt, sondern auch das Bewusstsein für den Umgang mit natürlichen Ressourcen schärft. Es motiviert dazu, die eigenen Essgewohnheiten zu hinterfragen und gleichzeitig leckere, klimafreundliche Gerichte zu genießen. Wenn du also auf der Suche nach einem Buch bist, das dir hilft, sowohl nachhaltig als auch genussvoll zu kochen, ist dieses Buch definitiv eine Bereicherung für deine Küche.

The Florist – C.L. Pattison

„The Florist: Sie kennt deine Geheimnisse – aber kennst du ihres?“ von C.L. Pattison ist ein packender Thriller, der den Leser auf eine Reise voller Geheimnisse, Spannung und unerwarteter Wendungen mitnimmt. Die Hauptfigur, Amy Mackenzie, ist eine talentierte Floristin, deren Geschäft zwar floriert, sie aber dennoch das Gefühl hat, immer am Rande der Gesellschaft zu stehen – besonders der wohlhabenden und glamourösen Welt, in die sie sich so sehr wünscht.

Als Amy die Chance bekommt, die Blumen für eine luxuriöse Party des erfolgreichen Ehepaars James und Eleanor Elliott zu liefern, sieht sie darin ihre Gelegenheit, endlich Teil dieser exklusiven Welt zu werden. Doch die Feier, die anfangs wie ein Traum erscheint, nimmt schnell eine düstere Wendung. Ein Gast kommt auf schockierende Weise ums Leben, und plötzlich wird Amy in den Mittelpunkt eines Mordes gestellt. Der Erfolg, den sie sich erhofft hatte, wird zu ihrem Albtraum, als sie von den Ermittlern immer tiefer in die Verdächtigungen verwickelt wird.

Die Geschichte lebt von der großartigen Spannung und der perfekten Mischung aus psychologischem Thriller und Drama. C.L. Pattison versteht es meisterhaft, eine Atmosphäre der Unsicherheit zu erzeugen. Amy ist eine gut ausgearbeitete und sympathische Protagonistin, die sich zwischen ihren eigenen Wünschen und der dunklen Wahrheit, die sie nach und nach entdeckt, hin- und hergerissen fühlt. Die Wendungen der Handlung sind geschickt gesetzt und halten die Leser bis zum Ende in Atem.

Besonders interessant ist die Darstellung der sozialen Dynamiken und der Oberflächlichkeit der reichen Gesellschaft, die Amy so verlockend erscheint. Die Autorin gibt einen Einblick in diese Welt der Privilegierten, während sie gleichzeitig die düsteren Geheimnisse und Intrigen hinter den Fassaden aufzeigt.

Was „The Florist“ besonders auszeichnet, ist die Atmosphäre der ständigen Bedrohung und das unaufhörliche Gefühl, dass hinter jeder Ecke etwas Dunkles lauert. Obwohl manche Wendungen etwas vorhersehbar sind, bleibt die Geschichte durch die starke Charakterentwicklung und die intensiven Szenen spannend bis zum Schluss.

„The Florist“ ist ein Thriller, der mit seinen überraschenden Wendungen und der gut aufgebauten Spannung begeistert. Fans von Psychothrillern und geheimen, verborgenen Welten kommen hier definitiv auf ihre Kosten. Wer sich auf ein nervenaufreibendes Abenteuer einlassen möchte, in dem die Grenze zwischen Erfolg und Abgrund verschwimmt, wird dieses Buch nicht so schnell aus der Hand legen können.

Deaths Obsession – Avina St. Graves

„Deaths Obsession“ hat mit echt super gut gefallen. Es ist ein Buch, das mit einer knappen, aber intensiven Handlung und Charakteren, die man nicht so schnell vergisst, sofort fesselt. Es war mein erstes Buch von dieser Autorin, aber garantiert nicht mein letztes.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich besonders. Sie schafft es, mit einer Leichtigkeit zu erzählen, die fast schon poetisch wirkt. Es fließt so schnell, dass man das Buch in einem Rutsch durchlesen muss. (was auch an der geringen Seitenanzahl liegt)

Die Autorin spricht wichtige Themen wie Trauer, Tod und psychische Erkrankungen an, und meiner Meinung nach hat sie diese auf eine sehr einfühlsame und gut umgesetzte Weise dargestellt.

Lilith, die Hauptfigur, hat mich von der ersten Seite an mitgerissen. Der Verlust ihrer Zwillingsschwester durch einen Autounfall, die Trauer, die Schuldgefühle, die sie plagen – das alles ist so authentisch und emotional erzählt, dass man ihren Schmerz fast körperlich spürt. Und das ist nur der Anfang! Denn Lilith muss sich nicht nur mit diesem schweren Verlust auseinandersetzen, sondern auch mit einer toxischen Beziehung und einem Stalker, der sie in ihren schlimmsten Albträumen verfolgt. Manchmal war sie mir zwar ein wenig zu depressiv und horny, aber das ist nur ein kleiner Kritikpunkt. Was mich aber richtig gepackt hat, war ihre Entwicklung. Es war schön zu sehen, wie sie Stück für Stück wieder zu sich selbst findet und über ihre Ängste hinauswächst.

Und dann gibt es noch Death – der männliche Protagonist. Ein Charakter, der nicht nur durch seine Dominanz und Besessenheit besticht, sondern auch durch eine überraschende Zärtlichkeit und Fürsorglichkeit. Die Briefe, die er an Lilith schreibt, sind ein wunderschönes Detail, das die Beziehung der beiden besonders macht. Die Dynamik zwischen ihnen war einfach elektrisierend, und die Spannung, die zwischen ihnen herrscht, lässt einen bis zum Ende nicht los.

Das Ende hat mich völlig umgehauen. Es hat mich nicht nur zum Weinen gebracht, sondern mich auch noch lange nach dem Lesen beschäftigt. Es war einfach perfekt. Ich bin so gespannt auf mehr von dieser Autorin und freue mich schon auf ihre nächsten Bücher.

Cold King – L.M. Dalgleish

„Cold King“ beginnt auf den ersten Blick wie eine klassische Office-Romance – die ambitionierte Architektin Delilah trifft auf den gutaussehenden, wohlhabenden COO Cole King, und es entsteht ein verhängnisvolles Aufeinandertreffen, das beruflich und privat für Spannung sorgt. Doch der Roman von L.M. Dalgleish hat mehr zu bieten, als es zunächst den Anschein hat. Ab den ersten Seiten wird schnell klar, dass diese Geschichte mehr Tiefe hat und der Funke der Anziehung zwischen den beiden Protagonisten weit über die üblichen Klischees hinausgeht.

Die Autorin versteht es, mit ihrem Schreibstil zu fesseln – locker, humorvoll und prickelnd, dabei jedoch stets gut durchdacht. Sie weiß, wie sie die Spannung zwischen Delilah und Cole immer wieder neu aufbauen kann. Zwar ist das Ende für dieses Genre nicht völlig unerwartet, aber durch kleine Wendungen und gekonnt platzierte Hinweise bleibt die Handlung interessant und lässt den Leser immer wieder über die Geheimnisse und Verstrickungen der Charaktere rätseln.

Was die Chemie zwischen Delilah und Cole betrifft, so hat mich die Entwicklung der beiden überwiegend überzeugt. Delilah ist eine starke, intelligente Frau, die mit ihrer Wortgewandtheit und ihrer Ambition eine erfrischende Hauptfigur abgibt. Cole dagegen ist der Inbegriff des unerreichbaren, verführerischen Milliardärs. Doch genau hier liegt auch eine kleine Schwäche der Geschichte: Ich hätte mir manchmal mehr romantische Momente und weniger Fokus auf Coles körperliche Begierde gewünscht. In einigen Situationen wirkte seine Denkweise über das „Eine“ hinaus zu aufdringlich und sogar unpassend. Ein bisschen mehr Feinfühligkeit und Aufmerksamkeit für Delilahs Gefühle hätten die Geschichte noch intensiver und emotionaler gemacht.

„Cold King“ ist eine prickelnde und unterhaltsame Lektüre, die mit einem mitreißenden Schreibstil und einer spannenden Dynamik punktet. Auch wenn es in einigen Bereichen noch Luft nach oben gibt, besonders im Hinblick auf die romantische Tiefe, ist es ein solider Auftakt zur „Empty Kingdom“-Reihe. Ich freue mich auf den nächsten Teil und die Entwicklung von Coles Bruder – er hat bereits in diesem ersten Band einen vielversprechenden Eindruck hinterlassen. Für Liebhaber von Office-Romances definitiv eine klare Empfehlung.

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