Double Pucked – Lauren Blakely

Es gibt Bücher, die fesseln dich nicht, weil sie die tiefgründigste Handlung haben, sondern weil sie ein bestimmtes Gefühl wecken – und genau das hat Double Pucked bei mir geschafft. Lauren Blakely serviert hier eine Mischung aus Eishockey-Glanz, frechem Humor, knisternder Leidenschaft und dem süßen Chaos einer ungewöhnlichen Dreierbeziehung. Und ja – man will einfach wissen, wie weit das Ganze geht und ob es mehr als nur heißer Spaß bleibt.

Trina hat mich von Anfang an überrascht. Sie ist jemand, die wächst, stolpert und dennoch ihren Platz findet. Chase mit seiner charmanten Hundeverrücktheit und Ryker mit seinem brummigen Grummeln haben eine Dynamik, die mich zum Schmunzeln gebracht hat – und wenn die drei aufeinandertreffen, fliegen nicht nur die Funken, sondern manchmal auch die Nerven.

Was mich absolut begeistert hat: die Leichtigkeit des Schreibstils. Man rauscht durch die Seiten, fast so, als würde man einem Eishockeyspiel folgen – schnell, spannend, unvorhersehbar. Besonders die spicy Szenen sind definitiv nichts für schwache Nerven, und ich gebe zu: Ich habe öfter mal kurz den Atem angehalten.

Aber (und deshalb von mir „nur“ vier Sterne): An manchen Stellen hätte ich mir ein wenig mehr Tiefe abseits der Schlafzimmer und Spielfelder gewünscht. Manchmal wirkte die Handlung etwas vorhersehbar, fast so, als würden die heißen Szenen den Rest überstrahlen.

Trotzdem – dieses Buch macht süchtig. Es ist unterhaltsam, sexy und bietet genau die richtige Portion Drama, ohne schwer im Magen zu liegen. Wer Lust auf eine unkonventionelle Liebesgeschichte mit ordentlich Pfeffer hat, wird hier garantiert auf seine Kosten kommen.

Und eins ist sicher: Chase, Ryker und Trina sind ein Trio, das man so schnell nicht vergisst.

Moments so blue like our love – Gabriella Santos de Lima

Es gibt Bücher, die liest man – und dann gibt es Bücher, die atmet man. Moments so blue like our Love gehört für mich zu letzterem. Ich habe mich beim Lesen nicht nur in Emmie und Sam verliebt, sondern in die Art, wie Gabriella Santos de Lima Worte wie Farben auf eine Leinwand setzt. Jeder Satz fühlt sich an wie ein Pinselstrich, mal zart, mal voller Intensität – und plötzlich sitzt man da, mittendrin in einer Geschichte, die so lebendig wirkt, dass man fast vergisst, dass es „nur“ ein Buch ist.

Emmie ist keine Protagonistin, die perfekt sein muss, um zu glänzen – sie glänzt gerade in ihren Brüchen. Und Sam … was soll ich sagen? Er ist die Art von Mann, den man anfangs unterschätzt, um dann umso mehr zu staunen, wenn sich Schicht für Schicht etwas zeigt, das man gar nicht mehr loslassen möchte.

Was mich am meisten begeistert hat: Dieses Buch ist nicht einfach nur eine Liebesgeschichte. Es ist ein Gefühl, das sich langsam in einem einnistet – bittersüß, manchmal schmerzhaft, aber immer voller Hoffnung. Es ist wie ein Song, den man nach dem ersten Hören direkt noch einmal auf Repeat setzen muss, weil man weiß: einmal reicht nicht.

Ich habe schon viele Romane gelesen, aber selten hat mich eine Autorin so sehr spüren lassen, wie zerbrechlich und gleichzeitig stark Menschen sein können. Gabriella Santos de Lima hat mich mit diesem Auftakt völlig umgehauen – und ich freue mich jetzt schon auf das, was noch kommt.

Wenn ihr ein Buch sucht, das euch nicht nur eine Geschichte erzählt, sondern euer Herz im Sturm erobert, dann lest dieses Buch!

The Wind Weaver – Julie Johnson

Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt – nicht leise, sondern mit einem Donnerschlag. Man stolpert direkt in Rhyas Schicksal hinein, als stünde man selbst mit am Galgen. Ich liebe es, wenn eine Geschichte mich so wortwörtlich am Kragen packt und keine Zeit für langes Eingewöhnen lässt.

Rhya ist keine glatte, makellose Heldin – und genau deshalb habe ich sie so gern begleitet. Sie ist widerspenstig, mutig, manchmal unvernünftig, aber immer mit Herz. An ihrer Seite: Scythe, ein Mann wie ein Rätsel, der einen ständig zwischen “Misstrauen” und “Bitte, lass mehr von dir durchscheinen” hin- und herreißt. Diese Dynamik war für mich der Funke, der die Geschichte immer wieder neu entfacht hat.

Besonders überrascht haben mich aber die Nebenfiguren. Selten habe ich so gelacht, geseufzt und am Ende auch mitgeweint, weil man merkt: Nicht alle dürfen ihren Platz auf der Bühne behalten. Diese Mischung aus Humor und Schmerz hat mich tief getroffen und gezeigt, wie vielschichtig die Welt ist, die Julie Johnson hier erschaffen hat.

Das Worldbuilding? Atmosphärisch, detailreich, mit einer Magie, die an die Elemente gebunden ist und viel Potenzial birgt. Man spürt, dass da noch unendlich viel zu entdecken ist – und genau das macht mich süchtig auf Band 2.

Kritisch muss ich aber auch sagen: Zwischen all den Höhepunkten gab es Passagen, in denen sich das Tempo verlangsamt hat. Es war nie langweilig, aber manchmal hatte ich das Gefühl, die Geschichte nimmt Anlauf, ohne wirklich abzuspringen. Da wünsche ich mir im nächsten Teil mehr Tempo, mehr Überraschungen.

Unterm Strich: Ein packender Auftakt, der mich emotional völlig erwischt hat, auch wenn er noch nicht perfekt war. Die Mischung aus Spannung, Humor, zarten Gefühlen und einer faszinierenden Welt macht süchtig – und ich kann kaum erwarten, wieder in diesen Strudel aus Wind, Magie und Geheimnissen zu geraten.

Before the Moon Falls – Franka Neubauer

Before the Moon falls hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Amelia ist keine perfekte Heldin, sondern widersprüchlich, verletzlich, voller Feuer – und genau das macht sie so echt. Ihr Racheplan bringt sie direkt in die Nähe von Caden, der alles andere als der typische, aalglatte Love-Interest ist. Mit seiner Tiefe, seinen eigenen Dämonen und seiner Wärme hat er mich sofort gepackt.

Franka Neubauers Schreibstil ist wie ein Strudel – einmal angefangen, konnte ich das Buch nicht mehr weglegen. Spannung, Intrigen, Herzklopfen, Schmerz, Hoffnung – alles ist da, und zwar so intensiv, dass es fast unmöglich war, zwischendurch durchzuatmen.

Diese Geschichte ist keine leichte Kost, sondern ein emotionales Auf und Ab, das direkt ins Herz trifft. Wer Bücher sucht, die einen nicht nur unterhalten, sondern richtig fühlen lassen, muss dieses hier lesen. Absolute 5-Sterne-Empfehlung!

That one Night – Emily Rath

Emily Rath hat mich mit That one Night sofort mitten ins Herz getroffen. Rachel und Jake sprühen vor Chemie, ihre Begegnung ist leidenschaftlich und gleichzeitig so zerbrechlich, dass ich jede Seite verschlungen habe. Besonders gefallen hat mir, wie authentisch beide Figuren wirken – man spürt förmlich ihre Zweifel, Sehnsüchte und die unausgesprochene Anziehung.

Warum „nur“ 4 Sterne? Mir hat am Ende ein kleines bisschen Tiefe gefehlt, dieses eine Quäntchen, das aus einer richtig guten Story eine unvergessliche gemacht hätte. Trotzdem: ein absolut mitreißendes Prequel, das Lust auf mehr macht – und Fans von Pucking Around garantiert begeistern wird.

Enchantra – Kaylie Smith

Enchantra ist düster, magisch und voller gefährlicher Spiele – die perfekte Mischung für Fans von Dark Fantasy. Kaylie Smith erschafft erneut eine faszinierende Welt, in der Genevieve beweisen muss, dass sie nicht nur überlebt, sondern auch ein Publikum von einer vorgetäuschten Liebesgeschichte überzeugt. Die Idee ist clever, die Aufgaben überraschend und die Atmosphäre durchgehend spannend.

Rowin, der geheimnisvolle Unsterbliche, bringt jede Menge Reibung und Spannung ins Spiel. Seine arrogante, abweisende Art gepaart mit einer unterschwelligen Faszination für Genevieve sorgt für knisternde Momente, die man kaum weglegen kann. Die Dynamik zwischen den beiden ist definitiv ein Highlight und lässt die Seiten fliegen.

Dennoch konnte mich Enchantra nicht vollständig packen wie Phantasma. An manchen Stellen blieb die Geschichte eher an der Oberfläche, und die emotionale Verbindung zu den Figuren wollte bei mir nicht immer zünden. Einige Wendungen waren überraschend, andere leider vorhersehbar, wodurch die Spannung zwischendurch ein wenig nachließ.

Trotz kleinerer Schwächen bietet Enchantra ein spannendes, düsteres Abenteuer mit prickelnden Momenten und originellen Ideen. Wer Dark Romantasy und Hunger Games liebt, wird hier definitiv seinen Spaß haben – auch wenn es für mich nicht ganz an den Vorgänger heranreicht.

⭐⭐⭐ – spannend, düster und unterhaltsam, aber mit kleinen Schwächen, die den Lesefluss gelegentlich bremsen.

Phantasma – Kaylie Smith

Phantasma hat mich regelrecht in seinen Bann gezogen – die düstere, mysteriöse Welt von Ophelia und den Phantasma-Spielen ist faszinierend und zugleich gefährlich süchtig machend. Kaylie Smith versteht es, Spannung, Magie und dunkle Geheimnisse so zu verweben, dass man jede Seite förmlich aufsaugt.

Ophelia startet als zurückhaltende, von Zweifeln geprägte junge Frau, doch im Laufe der Geschichte wächst sie zu einer selbstbewussten, starken Persönlichkeit – ein Wandel, den man mit jeder Faser miterlebt. Genevieve als Schwester bringt zusätzliche Tiefe, und ihre Verbindung zu Ophelia macht die emotionalen Momente noch intensiver.

Blackwell ist ein charmanter, undurchschaubarer Fremder mit Gedächtnislücken und einer ordentlichen Portion Sarkasmus. Die Spannung zwischen ihm und Ophelia ist greifbar, prickelnd und voller unterschwelliger Geheimnisse – man fiebert bei jeder Begegnung mit und möchte gleichzeitig alles über ihn wissen.

Was mir etwas gefehlt hat, war ein etwas flüssigerer Einstieg – die ersten Kapitel waren ein wenig holprig, und einige Handlungsstränge hätten noch ein wenig mehr Tiefe vertragen. Dennoch überwiegt die Faszination der düsteren Spiele, die originellen Aufgaben und die unerwarteten Wendungen, die man einfach nicht vorhersehen kann.

Phantasma ist ein spannendes, dunkles Abenteuer voller Geheimnisse, Sarkasmus, Magie und prickelnder Anziehung. Es hat mir große Freude gemacht, aber ich hoffe, Band 2 vertieft die Charaktere noch mehr und zieht uns noch tiefer in diese Welt.

Painted Promises -Marina Neumeier

Marina Neumeier hat mit Painted Promises wieder ein Buch geschaffen, das einen sofort in seinen Bann zieht. Die Kombination aus Kunst, Leidenschaft und prickelnder Dynamik zwischen Minnie und Luis macht das Lesen zu einem intensiven Erlebnis. Ich habe jede Seite genossen und konnte förmlich spüren, wie die Charaktere wachsen, ihre Mauern fallen lassen und sich gegenseitig herausfordern – besonders Luis’ Entwicklung vom geheimnisvollen Sprayer zum sensiblen Partner war beeindruckend und berührend.

Die erste Begegnung der beiden sprüht vor Spannung, Humor und einem Knistern, das einen sofort fesselt. Ihre Zusammenarbeit an dem gemeinsamen Kunstprojekt entwickelt sich zu einer Reise voller Emotionen, Missverständnisse und kleinen, perfekt gesetzten Überraschungen. Minnie mit ihrer Leidenschaft für die Malerei und Luis mit seiner rebellischen Street-Art-Seite ergeben ein Paar, das sowohl Gegensätze vereint als auch die Leser zum Lachen und Mitfiebern bringt.

Was mich ein wenig gestört hat, war, dass manche Konflikte und Wendungen vorhersehbar wirkten. Manche Szenen zogen sich ein wenig, und ich hätte mir manchmal etwas mehr Tiefe bei den Nebenfiguren gewünscht. Trotzdem überwiegt die Freude am Lesen deutlich: Marina Neumeier schreibt lebendig, humorvoll und emotional – man fühlt sich mitten in der Kunstwelt, in den Gedanken und Gefühlen der Figuren.

Painted Promises ist ein gefühlvoller Abschluss der “Golden Hearts”-Reihe, der mit Charme, Herz und Kreativität überzeugt. Es ist kein perfektes Buch, aber ein Buch, das einen süchtig macht, mitnimmt und lange nachklingen lässt.

Shattered Vows – Piper Rayne

Shattered Vows (Midnight Manor 2) ist ein Dark Romance Rapunzel Retelling, das mich von der ersten Seite an komplett gefesselt hat. Piper Rayne versteht es meisterhaft, die Grenzen zwischen Liebe, Schmerz und Rache verschwimmen zu lassen – und genau das macht dieses Buch so gefährlich süchtig.

Rapsody ist nicht einfach nur eine Protagonistin, sie ist ein Sturm aus Unsicherheit, Stolz und verletztem Herz. Man spürt jede ihrer Gedanken, jeden Kampf mit sich selbst und die Sehnsucht nach Freiheit aus den Fesseln ihrer Vergangenheit. Kol dagegen ist alles, was man von einem Antihelden erwartet – dunkel, hart, voller Wut, aber gleichzeitig überraschend verletzlich. Jede Szene mit ihm knistert vor Spannung, Leidenschaft und einem Hauch von Gefahr.

Die Dynamik zwischen den beiden ist atemlos. Es ist nicht die rosarote Liebe, die man in Liebesromanen findet – es ist eine intensive, dunkle Verbindung, die sich durch Schmerz, Stolz und unausgesprochene Gefühle entwickelt. Jede Begegnung, jeder Moment, in dem sie einander herausfordern oder schützen, hat mich mitgerissen, mein Herz schneller schlagen lassen und mich gleichzeitig erschüttert.

Piper Rayne schafft es, dass man sich in dieser morbiden, gefährlich schönen Welt verliert. Midnight Manor ist nicht nur ein Ort, es ist ein Sog aus Verlangen, Wut, Hoffnung und Verzweiflung. Ich habe mitgefiebert, gelitten, gehofft – und am Ende war ich erschüttert, bewegt und vollkommen süchtig nach mehr.

Dieses Buch ist Dark Romance in ihrer intensivsten Form: düster, emotional, explosiv und unvergesslich. Wer sich auf Shattered Vows einlässt, sollte wissen: Man kommt nicht einfach wieder los. Ich will sofort wissen, wie es weitergeht!

Entführt Band 6 – Jasmin Baur

Entführt – Band 6 ist ein Spin-Off, das die abgeschlossene Reihe auf eine völlig neue Ebene hebt – mit einem alternativen Ende und Happy End-Garantie für Maya!

Jasmin Baur schafft es spielend, uns direkt wieder mitten in die Welt von Milan, Maya, Iven und Juan zu ziehen. Ich konnte kaum aushalten, wie es nach Die Elite – Milan von Arentin Bd.2 weitergeht, und genau an dieser Stelle knüpft Band 6 nahtlos an.

Dieses Buch ist mehr als „nur gut“. Es ist anders, überraschend, intensiv und voller völlig neuer Gefühle, die man so in der Reihe noch nicht erlebt hat. Juan, Iven, Milan – ein Gefühlschaos deluxe!

Maya zeigt eine wunderbare Entwicklung, und es war spannend zu sehen, wie Milan sich in diesem Band noch mehr zum positiven entwickelt – ohne seine dunkle, dominante Seite zu verlieren. Das Buch ist pure Dark Romance: emotional, düster, dramatisch und gleichzeitig absolut süchtig machend.

Das Ende hat mich komplett umgehauen. Ich habe habe so viel geweint, gelitten – ich war schlichtweg geschockt. Mein Herz ist mehrfach gebrochen worden, und trotzdem wollte ich sofort weiterlesen.

Ich bekomme einfach nie genug von dieser Reihe und freue mich schon jetzt auf Band 7.

Fleur de Lavande – Gabriella Santos de Lima

Ich habe Fleur de Lavande verschlungen – und schon nach den ersten Kapiteln fühlte es sich an, als würde man direkt ins Herz der Provence fallen. Viola ist keine typische Heldin, sie ist verletzlich, echt, mit all den Selbstzweifeln und Sorgen, die wir alle kennen, und doch so unglaublich liebenswert. Man leidet mit ihr, lacht mit ihr und hofft, dass sie endlich sieht, wie strahlend sie selbst ist – nicht nur im Schatten ihrer Schwester.

Und dann ist da Luc… Dieser Mann ist kein plakativer Bad Boy, kein typischer Frauenmagnet mit vorhersehbaren Moves. Er ist sensibel, aufmerksam und zugleich unwiderstehlich charmant. Die Art, wie er Viola tröstet, neckt und gleichzeitig respektiert, macht jede Szene knisternd, zart und absolut süchtig. Man spürt förmlich, wie ihre Herzen vorsichtig, aber unaufhaltsam aufeinander zugehen.

Gabriella Santos de Lima schreibt mit so viel Wärme, Humor und Empathie, dass man sich komplett in der Geschichte verliert. Ihre Worte sind wie Poesie und fühlen sich an wie Gedichte. Die Provence wird lebendig, die Figuren fühlen sich an wie echte Menschen – und die kleinen, alltäglichen Momente zwischen Viola und Luc hinterlassen ein wohliges Kribbeln, das noch lange nach dem Lesen anhält.

Dieses Buch ist ein Geschenk: emotional, charmant und unvorhersehbar – genau wie die Liebe selbst. Ich wollte jede Sekunde bei Viola und Luc bleiben, sie begleiten, lachen, weinen und hoffen. Fleur de Lavande hat mein Herz im Sturm erobert.

The Reaper – RuNyx

Dieses Buch ist kein einfacher zweiter Teil – es ist ein Sturm, der einen mitreißt und nicht mehr loslässt.

The Reaper hat mich verschlungen, Seite für Seite, Herzschlag für Herzschlag.

Tristan Caine ist Dunkelheit und Heilung zugleich – roh, zerstört und doch unaufhaltsam stark. Morana ist das Licht, das nicht blendet, sondern brennt – klug, furchtlos, voller Tiefe. Gemeinsam sind sie Dynamit, ein Feuerwerk aus Schmerz, Liebe und Verlangen.

RuNyx schreibt so intensiv, dass man nicht nur liest, sondern fühlt – jede Wunde, jede Leidenschaft, jede Hoffnung. Ich konnte nicht atmen, nicht loslassen, nicht vergessen.

⭐⭐⭐⭐⭐ – süchtig machend, emotional, absolut unvergesslich.

The Darkness we hide – Mia Moreno

The Darkness We Hide hat mich sofort gepackt – düster, fesselnd und voller Spannung. Der Kriminalfall ist stark aufgebaut, das Setting lebendig und die Atmosphäre so dicht, dass man kaum Luft holen kann. Genau das macht das Buch zu einem Pageturner.

Besonders mochte ich, dass Juli nicht in das typische Liebes-Schema gedrängt wird. Das „Why Choose“-Element fühlt sich frisch an und bringt Dynamik, auch wenn man als Leserin manchmal selbst hin- und hergerissen ist. Gleichzeitig hätte ich mir mehr Tiefe bei den Männern gewünscht – oft bleiben sie schemenhaft, wo ich mir mehr Emotion und Hintergrund erhofft hätte.

Trotzdem: Die Mischung aus Crime, Leidenschaft und dunklen Geheimnissen hat mich in ihren Bann gezogen.

The Waves That Swept Us Away – Lucia Sterling

The Waves That Swept Us Away hat mich leider nicht so mitgerissen, wie ich es gehofft hatte. Die Idee und das Setting haben Potenzial – Sommer, Geheimnisse, eine Liebe im Chaos – doch vieles wirkte für mich zu unausgereift. Charaktere, die im ersten Teil noch blass waren, bekommen zwar neue Facetten, aber oft passte das für mich nicht richtig zusammen. Manche Entwicklungen kamen abrupt, andere verloren sich wieder im Hintergrund.

Es gab durchaus Momente, in denen ich das Buch kaum weglegen konnte – Spannung und Gefühl sind da. Aber dann kamen Szenen, die mich rausgerissen haben, weil sie oberflächlich oder nicht stimmig wirkten. Genau dieses Hin und Her hat es mir schwer gemacht, mich wirklich fallen zu lassen.

Am Ende bleibt für mich: ein Buch, das man schnell durchliest, das aber viel von dem Potenzial, das in Story und Figuren steckt, verschenkt. Schade – denn genau deshalb fühlt es sich so zwiespältig an.

Rose in Chains – Julie Soto

Rose in Chains hat mich wie ein Sturm erwischt – düster, brutal, aber gleichzeitig voller Herzklopfen. Briony ist eine Heldin, die mir mit jeder Seite näher ans Herz gewachsen ist: verletzlich, stark und so unerschütterlich loyal, dass ich oft mit ihr gezittert habe.

Und dann Toven… dieser Mann ist ein Rätsel aus Schatten und Glut. Mal wollte ich ihn hassen, mal alles über ihn wissen – und genau dieses Wechselspiel hat mich süchtig gemacht.

Julie Soto schreibt mit einer Intensität, die weh tut und gleichzeitig süchtig macht. Ich konnte die Ketten fast knarren hören und die Spannung zwischen Briony und Toven fühlen – roh, gefährlich und doch voller Sehnsucht.

Das einzige Manko für mich war, dass einige Wendungen vorhersehbar waren und es an ein paar Stellen langatmig wurde. Aber dennoch war es ein Auftakt, der fesselt, schmerzt und trotzdem Hoffnung schenkt. Für alle, die Enemies-to-Lovers nicht „soft“ wollen, sondern mit Biss, Dunkelheit und Emotionen, die unter die Haut gehen.

Wild Side – Elsie Silver

Wild Side hat mich von der ersten Seite an mitten ins Herz getroffen – spannend, intensiv und voller Emotionen. Tabitha ist eine Kämpferin, deren Liebe zu ihrem Neffen alles antreibt. Ich habe bewundert, wie hart sie für Milo einsteht, gleichzeitig aber auch ihre verletzliche Seite zeigt. Rhys dagegen ist das stille Gegengewicht: sensibel, beschützend und manchmal gerade dadurch noch geheimnisvoller.

Die Geschichte lebt von der Spannung zwischen den beiden, von unausgesprochenen Worten und kleinen Gesten, die so viel sagen. Es ist ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen Vertrauen und Misstrauen, das mich immer weiterblättern ließ.

Was Elsie Silver wieder meisterhaft gelingt, ist die Mischung aus Emotion, Drama und kleinen, prickelnden Momenten. Die Kleinstadt-Stimmung, die humorvollen Dialoge und der Herzschmerz sind perfekt ausbalanciert, sodass man das Buch fast nicht aus der Hand legen möchte.

Fazit: Wild Side ist wild, herzzerreißend und süchtig-machend, mit Figuren, die man ins Herz schließt. Eine Geschichte voller Gefühl, Spannung und Wärme, die noch lange nachklingt.

The Temporary Wife – Catharina Maura

Catharina Maura hat es wieder geschafft – The Temporary Wife hat mich komplett in die glitzernde, aber von Geheimnissen durchzogene Welt der Windsors gezogen. Luca und Valentina wirken auf den ersten Blick wie das klassische „Boss & Secretary“-Paar, doch ihre Dynamik entfaltet sich schnell zu etwas viel Tieferem: prickelnd, verletzlich und voller unausgesprochener Sehnsucht.

Was ich geliebt habe: Die Spannung zwischen den beiden ist elektrisierend. Jeder Blick, jedes unausgesprochene Wort, jedes gebrochene Versprechen hat mich weiterlesen lassen, bis ich plötzlich viel zu spät nachts das Buch zuklappen musste. Valentina ist stark, clever und doch verletzlich – eine Figur, die man einfach gernhaben muss. Und Luca? Er hat mich gleichzeitig fasziniert und genervt. Seine dominante, manchmal übergriffige Art hat mich stellenweise die Stirn runzeln lassen, doch genau dieses Auf-und-Ab macht seine Entwicklung so interessant.

Die spicy Szenen sind intensiv und zahlreich – vielleicht für meinen Geschmack etwas zu sehr im Vordergrund, gerade weil ich mir an manchen Stellen mehr Raum für die eigentliche Handlung gewünscht hätte. Aber: die emotionale Wucht, die Maura in diese Szenen legt, sorgt auch dafür, dass man sich den Figuren noch näher fühlt.

Fazit: The Temporary Wife ist kein perfekter Liebesroman – und genau das macht ihn so fesselnd. Er ist roh, emotional, süchtig-machend. Ein Buch, das man verschlingt, weil man unbedingt wissen will, ob eine Ehe aus Berechnung zu einer Liebe werden kann, die alles verändert. 

Mountains Made of Glass & Apples Dipped in Gold – Scarlett St. Clair

Scarlett St. Clair hat mich mit diesem Doppelband direkt wieder in eine düstere, sinnliche Märchenwelt gezogen – und obwohl nicht alles perfekt war, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.

Mountains Made of Glass hat mich zwiegespalten zurückgelassen: Die Idee ist faszinierend – ein Deal, ein Name, eine tödliche Schuld – und Casimir ist definitiv ein Charakter, den man nicht so schnell vergisst. Aber gleichzeitig hatte ich manchmal das Gefühl, dass die Geschichte zu viel wollte: zu viele Märchenmotive, zu viel Hin und Her zwischen den Figuren. Es fehlte mir stellenweise die Tiefe, die die Handlung runder gemacht hätte. Trotzdem: die düstere Atmosphäre und das Katz-und-Maus-Spiel haben mich immer wieder gepackt.

Apples Dipped in Gold hingegen war für mich ein echtes Highlight. Samara und Lore hatten sofort eine greifbare Chemie, die Geschichte fühlte sich stringenter und intensiver an – und ich habe sie praktisch in einem Rutsch durchgelesen. Hier stimmte die Balance zwischen Märchenanleihen, Romantik und Spannung einfach besser, sodass ich wirklich mit den Figuren fühlen konnte.

Was ich an beiden Novellen geliebt habe, ist Scarletts Schreibstil: poetisch, sinnlich und gleichzeitig leicht zu lesen. Die wechselnden Perspektiven haben die Emotionen noch greifbarer gemacht.

Fazit: Dieses Buch ist nicht makellos, aber genau das macht es spannend. Zwei Novellas, die gegensätzlicher kaum sein könnten – eine etwas zu überladen, die andere brillant in ihrer Intensität. Zusammen ergeben sie ein Leseerlebnis, das Märchenliebhaber:innen fesseln wird. Und ich? Ich freue mich jetzt schon auf weitere Ausflüge nach Fairyland.

Was wir leise hofften – Brittainy C. Cherry

Mit Was wir leise hofften habe ich mich wieder einmal komplett in Brittainy C. Cherrys Worte fallen lassen – und bin gleichzeitig berührt, bewegt und ein kleines bisschen zerrissen zurückgeblieben. Willow und Theo sind so gegensätzlich, dass es fast weh tut – und genau deshalb ist ihre Geschichte so intensiv. Sie, ein quirliger, scheinbar unerschütterlicher Freigeist, der immer weiterzieht, obwohl sie tief im Inneren etwas sucht, das sie selbst kaum benennen kann. Er, verschlossen, mürrisch, gezeichnet von einer Kindheit voller Brüche. Zusammen prallen sie aufeinander wie Feuer und Eis – und plötzlich entsteht etwas, das man nicht mehr loslassen kann.

Ich habe so geliebt, wie Willow Theo langsam, fast unbeabsichtigt, Schicht für Schicht auftaut. Wie er zwischen all seiner Härte einen weichen Kern offenbart. Es gab so viele kleine Szenen, in denen mein Herz ein bisschen schneller geschlagen hat – mal weil es süß war, mal weil es schmerzte. Auch die Nebenhandlung rund um Theos Großeltern hat für mich die Geschichte noch tiefer und wärmer gemacht.

Dieses Buch hat mich mitgerissen. Es hat mich lachen, schlucken, seufzen lassen – und genau das liebe ich an Brittainy Cherry. Sie schreibt keine Geschichten, die man einfach so nebenbei liest. Sie schreibt Geschichten, die man fühlt.

Shining Fragments – Kim Nina Ocker

Shining Fragments hat mich wie ein Strudel hineingezogen – düster, gefährlich, voller Intrigen und gleichzeitig so intensiv emotional, dass ich beim Lesen oft die Welt um mich herum vergessen habe. Dieses Finale bringt alles zusammen: alte Geheimnisse, neue Gefahren, eine Protagonistin, die sich immer wieder behaupten muss, und Gefühle, die ständig zwischen Hoffnung und Schmerz schwanken.

Charlie ist eine starke Prota. Sie steht auf, kämpft, stellt unbequeme Fragen und weigert sich, sich nur von ihren Gefühlen leiten zu lassen.

Was mir allerdings ein Stück weit die Magie genommen hat, war die Liebesgeschichte. Am Anfang voller Spannung und Funken, ist sie mir hier stellenweise zu sehr ins Kitschige abgedriftet. Die ständigen Liebesbekundungen von Roméo waren zwar leidenschaftlich, aber irgendwann fast erdrückend – da hätte ich mir mehr leise Intensität statt ständiger Wiederholungen gewünscht. Dafür haben die Nebencharaktere wie Ben und Raph die Handlung wunderbar aufgelockert und kleine Lichtblicke geschaffen, die ich sehr gefeiert habe.

Storytechnisch hat mich das Finale jedoch voll überzeugt. Action, Enthüllungen, überraschende Wendungen – ich konnte kaum aufhören zu lesen, weil ich unbedingt wissen musste, wer wirklich hinter den Angriffen steckt und wie Charlie das alles übersteht. Auch wenn nicht jede Frage beantwortet wurde, hatte ich am Ende das Gefühl, ein intensives Abenteuer abgeschlossen zu haben, das mich noch lange begleiten wird.

Fazit: Shining Fragments ist ein packendes Finale mit starken Momenten, einer beeindruckenden Heldin und spannungsgeladenen Wendungen.

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten