Carnal Urges – J. T. Geissinger
Ich dachte nach „Ruthless Creatures“, dass mich nichts mehr überraschen könnte. Aber Carnal Urges? Dieses Buch hat mich einfach überrollt.
Sloane … oh mein Gott, Sloane! Schon im ersten Band habe ich ihre freche Art gefeiert, aber hier stiehlt sie komplett die Show. Schlagfertig, respektlos auf die beste Art und so charmant, dass man sie einfach lieben muss. Sie ist nicht das typische Opfer, das sich ihrem Schicksal ergibt – sie ist ein Wirbelsturm, der Declan Costa, DEM Anführer der irischen Mafia, die Stirn bietet. Und zwar mit so viel Humor, dass ich teilweise Tränen gelacht habe.
Und Declan … was soll ich sagen? Kalt, tödlich, gefährlich – und doch mit Rissen in seiner Marmor-Fassade. Er wollte Sloane einschüchtern, aber ganz ehrlich: sie ist sein persönlicher Albtraum und Traum zugleich. Ihre Dialoge sind pures Feuerwerk – frech, bissig, sexy. Jeder Schlagabtausch zwischen den beiden hat geknistert wie eine Sicherung kurz vorm Durchbrennen. Ich habe jede einzelne Szene verschlungen.
Was dieses Buch so süchtig machend macht, ist die Mischung: Spannung, Mafia-Drama, ein Hauch Gefahr, aber gleichzeitig diese unverschämte Leichtigkeit durch Sloanes Humor. Man weiß nie, ob man als Nächstes eine Gänsehaut, Bauchkrämpfe vor Lachen oder Herzflattern bekommt. Und dann dieser eine Moment, wenn Declans harte Schale bröckelt … ich sag nur: Schmelz-Garantie!
Der Plot bleibt durchgehend spannend – überraschende Wendungen, dunkle Geheimnisse, Action, Leidenschaft. Es war, als würde ich in einem Strudel gefangen sein, aus dem ich mich nicht befreien wollte. Ich habe die Seiten verschlungen, jede freie Minute genutzt, um weiterzulesen – Schlaf? Fehlanzeige.
Fazit: Carnal Urges ist kein einfacher Mafia-Roman, sondern ein explosives Cocktailglas voller Humor, Gefahr, Leidenschaft und unvergesslicher Charaktere. Sloane und Declan sind kein klassisches Paar – sie sind ein Sturm, der alles mitreißt. Ich bin süchtig nach dieser Reihe und kann den nächsten Band kaum erwarten. Absolute 5 Sterne, weil weniger einfach nicht fair wäre.
