Rewind it back – Liz Tomforde

Kennt ihr dieses Gefühl, wenn man ein Buch aufschlägt und schon nach den ersten Seiten merkt: Oh nein, das wird mich mein Herz kosten? Genau das ist mir mit „Rewind It Back“ passiert.

Ich dachte, ich wäre vorbereitet – immerhin ist es nicht das erste Buch der Windy City-Reihe, und ich habe mich schon Hals über Kopf in die Charaktere verliebt. Aber was Liz Tomforde hier mit Hallie und Rio geschaffen hat, hat mich komplett überrollt.

Die Story springt zwischen Vergangenheit und Gegenwart, und genau das hat mich so gefesselt. Jedes Zurückspulen war wie ein kleiner Stich ins Herz, weil man ahnt, wie viel zwischen den beiden auf dem Spiel steht. Gleichzeitig fühlt es sich so echt, so menschlich an – dieses Zögern, diese unausgesprochenen Gefühle, diese Sehnsucht, die man fast selbst körperlich spürt.

Rio hat mich mehr als einmal zum Lächeln gebracht – er ist charmant, witzig, und trotzdem so verletzlich, dass man ihn einfach nur in den Arm nehmen will. Und Hallie? Stark und gleichzeitig voller Narben, die sie nie wirklich losgelassen haben. Ihre Playlist-Idee fand ich nicht nur süß, sondern so symbolträchtig, dass ich beim Lesen manchmal innehalten musste. Musik, Erinnerungen, Gefühle – alles verschmilzt hier zu etwas Großem.

Was ich an Liz Tomforde so bewundere, ist ihre Fähigkeit, Leichtigkeit und Schwere in einem Atemzug zu vereinen. Ich habe gelacht, ich habe geschluckt, ich habe an manchen Stellen wirklich Tränen in den Augen gehabt. Und am Ende? Dieses bittersüße Gefühl: Einerseits vollkommen erfüllt, andererseits ein bisschen leer, weil es vorbei ist.

Die Windy City-Reihe war für mich ein Zuhause zwischen den Seiten – und mit „Rewind It Back“ hat Liz Tomforde einen Abschluss geschrieben, der mich noch lange begleiten wird. Keine oberflächliche Lovestory, sondern eine Geschichte voller Ecken, Kanten, Zweifel und purer Emotion.

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