Moments so blue like our love – Gabriella Santos de Lima

Es gibt Bücher, die liest man – und dann gibt es Bücher, die atmet man. Moments so blue like our Love gehört für mich zu letzterem. Ich habe mich beim Lesen nicht nur in Emmie und Sam verliebt, sondern in die Art, wie Gabriella Santos de Lima Worte wie Farben auf eine Leinwand setzt. Jeder Satz fühlt sich an wie ein Pinselstrich, mal zart, mal voller Intensität – und plötzlich sitzt man da, mittendrin in einer Geschichte, die so lebendig wirkt, dass man fast vergisst, dass es „nur“ ein Buch ist.

Emmie ist keine Protagonistin, die perfekt sein muss, um zu glänzen – sie glänzt gerade in ihren Brüchen. Und Sam … was soll ich sagen? Er ist die Art von Mann, den man anfangs unterschätzt, um dann umso mehr zu staunen, wenn sich Schicht für Schicht etwas zeigt, das man gar nicht mehr loslassen möchte.

Was mich am meisten begeistert hat: Dieses Buch ist nicht einfach nur eine Liebesgeschichte. Es ist ein Gefühl, das sich langsam in einem einnistet – bittersüß, manchmal schmerzhaft, aber immer voller Hoffnung. Es ist wie ein Song, den man nach dem ersten Hören direkt noch einmal auf Repeat setzen muss, weil man weiß: einmal reicht nicht.

Ich habe schon viele Romane gelesen, aber selten hat mich eine Autorin so sehr spüren lassen, wie zerbrechlich und gleichzeitig stark Menschen sein können. Gabriella Santos de Lima hat mich mit diesem Auftakt völlig umgehauen – und ich freue mich jetzt schon auf das, was noch kommt.

Wenn ihr ein Buch sucht, das euch nicht nur eine Geschichte erzählt, sondern euer Herz im Sturm erobert, dann lest dieses Buch!

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