The Temporary Wife – Catharina Maura
Catharina Maura hat es wieder geschafft – The Temporary Wife hat mich komplett in die glitzernde, aber von Geheimnissen durchzogene Welt der Windsors gezogen. Luca und Valentina wirken auf den ersten Blick wie das klassische „Boss & Secretary“-Paar, doch ihre Dynamik entfaltet sich schnell zu etwas viel Tieferem: prickelnd, verletzlich und voller unausgesprochener Sehnsucht.
Was ich geliebt habe: Die Spannung zwischen den beiden ist elektrisierend. Jeder Blick, jedes unausgesprochene Wort, jedes gebrochene Versprechen hat mich weiterlesen lassen, bis ich plötzlich viel zu spät nachts das Buch zuklappen musste. Valentina ist stark, clever und doch verletzlich – eine Figur, die man einfach gernhaben muss. Und Luca? Er hat mich gleichzeitig fasziniert und genervt. Seine dominante, manchmal übergriffige Art hat mich stellenweise die Stirn runzeln lassen, doch genau dieses Auf-und-Ab macht seine Entwicklung so interessant.
Die spicy Szenen sind intensiv und zahlreich – vielleicht für meinen Geschmack etwas zu sehr im Vordergrund, gerade weil ich mir an manchen Stellen mehr Raum für die eigentliche Handlung gewünscht hätte. Aber: die emotionale Wucht, die Maura in diese Szenen legt, sorgt auch dafür, dass man sich den Figuren noch näher fühlt.
Fazit: The Temporary Wife ist kein perfekter Liebesroman – und genau das macht ihn so fesselnd. Er ist roh, emotional, süchtig-machend. Ein Buch, das man verschlingt, weil man unbedingt wissen will, ob eine Ehe aus Berechnung zu einer Liebe werden kann, die alles verändert.
