Was wir leise hofften – Brittainy C. Cherry

Mit Was wir leise hofften habe ich mich wieder einmal komplett in Brittainy C. Cherrys Worte fallen lassen – und bin gleichzeitig berührt, bewegt und ein kleines bisschen zerrissen zurückgeblieben. Willow und Theo sind so gegensätzlich, dass es fast weh tut – und genau deshalb ist ihre Geschichte so intensiv. Sie, ein quirliger, scheinbar unerschütterlicher Freigeist, der immer weiterzieht, obwohl sie tief im Inneren etwas sucht, das sie selbst kaum benennen kann. Er, verschlossen, mürrisch, gezeichnet von einer Kindheit voller Brüche. Zusammen prallen sie aufeinander wie Feuer und Eis – und plötzlich entsteht etwas, das man nicht mehr loslassen kann.

Ich habe so geliebt, wie Willow Theo langsam, fast unbeabsichtigt, Schicht für Schicht auftaut. Wie er zwischen all seiner Härte einen weichen Kern offenbart. Es gab so viele kleine Szenen, in denen mein Herz ein bisschen schneller geschlagen hat – mal weil es süß war, mal weil es schmerzte. Auch die Nebenhandlung rund um Theos Großeltern hat für mich die Geschichte noch tiefer und wärmer gemacht.

Dieses Buch hat mich mitgerissen. Es hat mich lachen, schlucken, seufzen lassen – und genau das liebe ich an Brittainy Cherry. Sie schreibt keine Geschichten, die man einfach so nebenbei liest. Sie schreibt Geschichten, die man fühlt.

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