Dunbridge Academy 4 – Sarah Sprinz

Ich habe gerade das Buch beendet und ehrlich? Ich sitze hier mit Tränen in den Augen. Nicht, weil es klassisch traurig war – sondern weil es jetzt wirklich vorbei ist. Diese Reihe hat mich so intensiv begleitet, dass sich das Ende fast wie ein kleiner Verlust anfühlt.

Inhaltlich geht es diesmal um Grace, die nach der Trennung von Henry wieder zu sich finden muss – aber schnell wird klar, dass sie damit alles andere als gut klarkommt. Ihre Selbstzweifel, der ständige Vergleich mit anderen, ihre Essstörung – all das wird sehr ehrlich und greifbar erzählt, ohne jemals zu viel zu sein. Ich habe so oft mit ihr mitgefühlt, gerade weil sie eben nicht perfekt ist.

Und dann ist da Gideon. Ihr bester Freund. Ich war echt skeptisch, weil „Friends to Lovers“ normalerweise nicht mein Ding ist – aber hier hat es sich so natürlich angefühlt. Vielleicht, weil es nicht nur um Liebe ging, sondern um Vertrauen, um Angst, ums Sich-selbst-Finden. Und das hat’s für mich besonders gemacht.

Auch wenn dieser Band nicht ganz an die vorherigen rankommt), war es ein richtig schöner, emotionaler Abschluss. Es fühlt sich rund an – und trotzdem tut es weh, diese Welt jetzt loszulassen.

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