Now You‘re Mine – Morgan Bridges

Now you’re Mine, der zweite Band der Possessing Her Reihe, setzt die Geschichte von Hayden und Calista fort und bringt die Reihe zu einem Abschluss, der meine Erwartungen leider nicht erfüllt hat.

Calista befindet sich erneut in großer Gefahr und ringt mit ihrem Vertrauen zu Hayden. Trotz ihrer tiefen Gefühle für ihn kann sie nicht aufhören, an den Geheimnissen zu zweifeln, die er ihr vorenthält. Die Frage, wer der echte Hayden ist, lässt sie nicht los. Hayden selbst ist von der Angst gequält, Calista zu verlieren. Die Wahrheit, die er verbirgt, könnte alles zerstören, was sie gemeinsam aufgebaut haben.

Es fällt mir schwer, Band 2 mit positiven Worten zu beschreiben. Die Geschichte, die für viele so gehypt wurde, konnte mich leider nicht packen. Ich hatte so viel mehr erwartet, besonders nach dem ersten Band, der noch vielversprechend war. Beide Charaktere wirken für mich flach und wenig entwickelt. Calista, die in Band 1 noch so viel Potenzial hatte, erscheint in diesem Teil weiterhin eher naiv, was für mich irgendwann einfach nicht mehr glaubwürdig war, da sie ihm einfach alles verziehen hat. Und Hayden – er hat Momente, in denen er sich wie ein verletztes Kind verhält, anstatt die dominante, komplexe Figur zu sein, die man erwartet. Die Kommunikation zwischen den beiden, ein zentrales Thema, wird immer wieder aufgegriffen, aber leider nicht überzeugend gelöst. Das war für mich eines der größten Mankos, da es die Beziehung der beiden wenig glaubwürdig macht.

Die Handlung selbst fühlte sich oft wie ein schnell heruntergeschriebenes „Must-Have“, mit wiederholenden Szenen und überstürzten Wendungen, die mehr verwirrten als packten. Viele der Konflikte wurden schnell gelöst, und ich konnte keine echte Entwicklung der Charaktere erkennen, die die Geschichte zu dem gemacht hätte, was sie hätte sein können.

Für mich war Band 2 einfach nicht notwendig und leider ein eher enttäuschendes Leseerlebnis. Fans der Reihe, die die Chemie zwischen Hayden und Calista lieben, werden hier vielleicht trotzdem noch ein paar Momente finden, die ihnen gefallen. Für mich persönlich fehlte es jedoch an Tiefe und einer fesselnden, stimmigen Handlung. Es hat einfach nicht das gehalten, was der erste Band versprochen hatte.

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